Agenda

Turniere Januar

26.-29. Kronenberg/NED CSI2*

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Just World International
Empepress
Emilie StampfliEmilie Stampfli

20.01.2017

Neuer Stall in Genappe

03.12.2016

Umzug nach Belgien

26.11.2016

Aufnahme ins Elitekader 2017

Zur Person

 

Die 22-jährige Emilie Stampfli aus Solothurn gehört zu den hoffnungsvollsten Nachwuchssportlerinnen des Schweizer Reitsports. Emilie war 2011 Junioren Schweizermeisterin und 2014 Schweizermeisterin der Jungen Reiter. An der Europameisterschaft der Jungen Reiter 2013 gewann sie mit dem Team Gold mit Alessa und 2014 erreichte sie mit Nikita den 12. Schlussrang in der Individualwertung.

Angesteckt von ihrer Mutter Alexandra, früher selber eine aktive Springreiterin, sass sie bereits mit zwei Jahren im Sattel und  erhielt mit vier Jahren ihr erstes  eigenes Pony namens "Lumière". Im Herbst 2001, im Alter von sieben Jahren, bestand Emilie das Reitbrevet. Als Schreibanfängerin durfte sie die theoretischen Prüfungsfragen ausnahmsweise mündlich beantworten - was ihr nahezu fehlerfrei gelang.  

Zu Beginn absolvierte Emilie auch einige Gymkhanas (Reiterspiele) und Dressurprüfungen - ihr eigentliches Interesse galt aber schon sehr früh dem Springreiten. Zwischen 2002 und 2005 klassierte sie sich auf "Top Ylan" und "Top Chihuahua" bei verschiedenen Ponyprüfungen. Im Herbst 2005 holte sie sich dann auf dem Pony "Top Baroness" die heiss ersehnte Springlizenz. Kurz darauf folgten die ersten regionalen Klassierungen.

Auf ihrem ersten eigenen Pferd "Umbrie" erreichte Emilie mehrere Klassierungen in Springprüfungen (R1, R2, J2). Parallel dazu erhielt sie im 2006 die Stute „Lutine des Ibis“, in die sie sich schon im Herbst 2005 sofort verliebt hatte. Aufgrund der hohen Gewinnsumme von Lutine musste Emilie gerade in den R3-Prüfungen einsteigen, was ihr mit Erfolg gelang. Die guten Resultate des Paares hatten zur Folge, dass Emilie als 12-jährige in das erste Team der Children-EM hineinrutschen konnte. In Istanbul – die Reise allein war schon ein riesiges Erlebnis – klassierte sie sich als zweitbeste Schweizerin auf dem 17. Schlussrang. Im Grand-Prix konnte Emilie sogar den Sieg (auf gleichem Rang) holen.

2007 an der EM Children belegte Emilie dann den 4. Platz. Ein kleiner Patzer beim allerletzten Sprung liess sie knapp an einer Medallie vorbeigehen. In  Pioltello (Italien) gelang dem Paar die erste Grand-Prix- Platzierung. Zudem errang Emilie mehrere Siege und Klassierungen bis in die Kategorie R4/M2.

Seit 2008 reitet Emilie hauptsächlich auf ihrem aktuellen Pferd "Nikita du Luot", einer zwischenzeitlich 13-jährigen Stute mit grossem Kampfgeist und starkem Charakter. Ihr grössten Erfolge auf "Nikita du Luot" waren der 1. Platz am Grand Prix Verona (Italien) und der 3. Platz am Grand Prix Chevenez sowie der 4. Platz im Grand-Prix Babenhausen, alle im Jahr 2009. Nikita war auch das Pferd, welches sie 2011 zum Sieg in der Schweizermeisterschaft der Junioren führte. Aktuell bestreitet das Paar erfolgreich Prüfungen bis Kat. 150 cm und konnte dort schone viele Siege und gute Platzierungen erzielen. Die Pferde „Alessa Z“ und „Queode Historique“ ergänzen Emilie’s Truppe und tragen auch beide ihren Teil zu hervorragenden Resultaten bei (Alessa Z – EM Team-Gold Junge Reiter 2013, Queode – 2. Platz im Final Schweizer Cup (Elite) über 150 cm in Ascona 2013).

2014 war ein Jahr mit vielen Highlights. Am CSI Zürich gewann Emilie mit Nikita die LGT-Challenge, bei welcher die Reiter der Weltspitze vertreten waren. Nach diversen guten GP-Klassierungen in Vejer de la Fronterra erhielt Emilie die Möglichkeit, am CSIO5* St. Gallen reiten zu dürfen. Im grossen Jagdspringern erzielte sie dann als beste und jüngste Schweizerin der tollen 3. Platz und konnte am selben Turnier das erste Mal einen 5* GP reiten. Ein weiterer Höhepunkt in derselben Saison war der Schweizermeistertitel der Jungen Reiter, welchen Emilie mit ihrer Stute Alessa holen konnte. Als Abschluss einer tollen Saison erhielt sie dann die Gelegenheit, am CSI5* in Genf reiten zu dürfen, was ein super Erahrung war!

Aufgrund den tollen Resultaten wurde Emilie 2014 in die Young Riders Academy aufgenommen, wodurch sie die Möglichkeit erhielt, bei Kevin Staut zu trainieren. Aufgrund von Verletztungen ihrer Pferde, konnte Emilie den geplanten, 6-monatige Aufenthalt in Deauville bei Staut nicht beenden, sondern verbrachte leider nur 2 Monate in Frankreich. Trotzdem war dies eine gute Erfahrung und Emilie konnte auch in der kurzen Zeit profitieren.

Das Jahr 2015 begann mit einem weiteren Highlight, nämlich mit der Teilnahme am CSI5* Zürich. Danach war Emilie leider etwas vom Pech verfolgt. Zuerst verletzte sich Nikita und nach dem Turnier in Mijas (Spanien) musste leider auch Alessa pausieren. Ihr drittes Pferd, Queode musste nach bereits längerer Verletzungspause aus dem Sport genommen werden und verbringt ihre Tage nun auf der Weide in der Normandie.

Der Beginn der neuen Saison stand deutlich unter einem besseren Stern. Anfang Saison 2016 konnte Alessa endlich wieder im Sport eingesetzt werden. Zudem wurden Emilie grosszügigerweise diverse Pferde zur Verfügung gestellt, so dass sie gut beritten in die neue Saison starten konnte.

Emilie absolviert jedes Jahr mehrere grosse nationale und internationale Turniere bis Kat. 160 cm.

2010-2012war Emilie im Kader der Junioren und 2013-2015 im Kader der Junge Reiter. Bis Sommer 2013 absolvierte sie das Sportgymnasium an der Kantonsschule Solothurn, die sie erfolgreich mit der Matura abschloss. Morgens besuchte Emilie den Unterricht, am Nachmittag ritt sie jeweils ihre Pferde. Zweimal die Woche trainierte sie unter der Leitung von Heidi Hauri in Seon im Stall Hauri..

Seit Beendigung der Schulzeit widmet sich Emilie noch intensiver dem Reitsport. Nach wie vor erhält sie ihre wöchentlichen Trainingseinheiten von Heidi Hauri. Ihre Pferde bildet sie jetzt ohne Fremdreiter auch dressurmässig selber aus. Zudem hatte Emilie die Gelegenheit, im Herbst 2013 eine 4-monatige Weiterbildung bei der Springsportlegende Nelson Pessoa in Belgien zu absolvieren.

Die detaillierten Resultate von Emilie Stampfli und den Link zu ihrem Stammblatt finden Sie hier.

  • "Familie - sie steht bei mir an vorderster Stelle."
  • "Freunde - ohne sie macht alles nur halb soviel Spass."
  • "Gesundheit - das wichtigste Gut, zu dem ich als Spitzensportlerin Sorge geben muss."
  • "Pferde - als Team werden wir es noch weit bringen."
  • "Hund Tuki - er begleitet mich so oft es geht."
  • "Sport - er gibt mir viel, und dafür bin ich dankbar."

Was mir nicht gefällt

  • "Eifersucht - kann ich nicht ausstehen."
  • "Streit - völlig überflüssig."
  • "Schlechtes Wetter - vor allem, wenn ich draussen reiten muss."
  • "Nörgler - die sich einmischen, auch wenn sie die Sache nichts angeht."
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