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Fachbegriffebegriffe

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Fachbegriffe

Abwurf
Wenn ein Pferd den Sprung nicht korrekt überwindet, sondern durch Berührung mit Vorder- oder Hinterbeinen die oberste Stange fällt, spricht man von einem Abwurf.

Bascule
Mit diesem aus dem Französischen kommenden Wort bezeichnen Fachleute die nach oben gewölbe Linie des Pferdes über den Sprung. Die Linie geht vom Kopf über den Hals bis zum Rücken.

Cavaletti
Ein niedriges Hindernis, bei dem an beiden Enden der Stange ein Sägebockartiges Kreuz fest mit der Stange verbunden ist. Cavalletis lassen sich durch diese feste Verbindung in drei Höhen (10, 25 und ca. 40 cm) aufbauen und werden häufig für Gymnastikreihen miteinander kombiniert.

Distanz
Einerseits ist die Distanz der Abstand zwischen zwei Sprüngen. Doch Distanz heisst noch etwas anderes: Es bezeichnet die Verbindung zweier Hindernisse, die mindestens drei Galoppsprünge voneinander entfernt sind. Während die Sprünge in einer Kombination immer auf gerader Linie stehen, können Distanzen auch auf gebogener Linie stehen.

Entlastungssitz
Der Reiter bleibt zwar mit seinem Gesäss im Sattel, aber er kann noch bedingt Gewichts- und Kreuzhilfen geben, weil er den Rücken entlastet.

Freispringen
Springenlassen des Pferdes ohne Reiter in der Halle. Dazu werden zwei bis drei Sprünge an der langen Seite aufgebaut. Es gehört zur Anfangsausbildung des Pferdes oder zur Kaufbesichtigung.

Fundament
Das Gewicht des Reiters ruht im leichten Sitz nicht mehr auf seinem Gesäss, sondern mehr auf Oberschenkeln Knien und Absätzen. Von einem sicheren Fundament spricht man, wenn der Reiter sein Gewicht dorthin verteilt und geschmeidig und sicher mit den Bewegungen des Pferdes mitgehen kann. Mit dem Fundament bezeichnet man auch den Körperbau des Pferdes.

Geländesitz
Andere Bezeichnung des leichten Sitzes fürs Geländereiten. Je höher das Tempo, desto ausgeprägter ist der leichte Sitz, also die Neigung des Oberkörpers nach vorn und das Heben vom Gesäss aus dem Sattel.

Hindernisarten
Man teilt die Hindernisse grob in drei Gruppen ein: Hochsprünge (Steilsprünge), Hochweitsprünge und Weitsprünge. Typische Hochsprünge sind Mauern, Gatter und Tore. Zu den Hochweitsprüngen gehören Oxer, und Triplebarre, ein klassischer Weitsprung ist der Wassergraben.

Hinter der Bewegung
Sitzt der Reiter hinter der Bewegung, so geht er nicht rechtzeitig mit, wenn das Pferd über das Hinderniss springt. Mangelndes Rhythmusgefühl führt dazu, dass der Oberkörper des Reiters in Rücklage kommt und er ausserdem häufig das Pferd im Maul behindert.

In-Out
Zwei Hindernisse im Abstand von 3,50 Metern hintereinander. Bei dieser engen Folge von Hindernissen macht das Pferd dazwischen keinen Galoppsprung, sondern landet und springt sofort wieder ab. In-Outs werden häufig mit Cavalettis gebaut .

Kombination
Die Aneinanderreihung von zwei, drei oder mehr Hindernissen auf gerader Linie. Zwei Sprünge hintereinander heissen umgangssprachlich "Zweifache", drei Hindernisse heissen "Dreifache". Die Zahl der Galoppsprünge zwischen den Hindernissen darf nicht mehr als zwei betragen, der Abstand ist mindestens sechs und höchsten zwölf Meter.

Leichter Sitz
Sitzform fürs Springreiten. Verschieden starke Ausprägungen haben verschiedene Namen, zum Beispiel Remontesitz, Entlastungssitz, Springsitz. Die Bügel sind kürzer geschnallt, das Gewicht des Reiters verlagert sich auf Oberschenkel, Knie und Absätze. Der Oberkörper neigt sich nach vorne.

Parcours
Unter Parcours versteht man einen vorgegebenen Weg über mehrere Hindernisse. Ein vielfältig gestalteter Parcours enthält möglichst viele Hindernisarten.

Remontesitz
Andere Bezeichnung des leichten Sitzes in einer angedeuteten Ausprägung. Der Reiter belastet sein Gesäss wenig und neigt den Oberkörper einen Hauch nach vorn. Der Begriff Remonte ist ein anderes Wort für "junges Pferd".

Springsitz
Leichter Sitz über dem Sprung. Das Gesäss hebt sich aus dem Sattel. Je höher das Hindernis, desto ausgeprägter neigt sich der Oberkörper über dem Sprung nach vorne, um den Rücken des Pferdes zu entlasten.

Taxieren
Andere Bezeichnung für "einschätzen" oder "abschätzen". Um zum richtigen Zeitpunkt vor dem Hindernis abspringen zu können, muss der Reiter den besten Absprungort und -zeitpunkt finden. Doch nicht nur er taxiert, sondern natürlich auch das Pferd.

Verweigern
Von einer Verweigerung spricht man, wenn ein Pferd das Hindernis nicht überwindet und davor stehenbleibt oder vorbeiläuft. Umgangssprachlich sagt man zum stehenbleiben auch "Das Pferd hat geparkt."

Vor der Bewegung
Der Reiter steht bereits vor dem Abspringen des Pferdes aus dem Sattel auf. Der Oberkörper neigt sich zu weit vor, die Zügelverbindung wird aufgegeben. Der Reiter stört das Pferd, weil er ruckartig die Vorhand des Pferdes überlastet.

Quelle

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